Über mich

Mein Name ist Jennifer Kubach.

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder.

Mein Lebensweg war außergewöhnlich.

Ich bin eine Transfrau.

66 Jahre lang habe ich ein Leben geführt, das nicht meinem innersten Empfinden entsprach. Den Schritt zu gehen und endlich ehrlich zu mir selbst zu sein, war sicherlich die schwerste Entscheidung meines Lebens.

Gleichzeitig war es die wichtigste.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt, niemals aufzugeben, auch wenn der Weg steinig ist. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig Ehrlichkeit, Respekt, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung sind.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, Vorurteilen zu begegnen.

Gerade deshalb höre ich zu, bevor ich urteile.

Ich suche den Dialog statt der Konfrontation.

Ich möchte Menschen verbinden und Brücken bauen.

Mein Lebensweg hat mich gelehrt, Verantwortung zu übernehmen, auch dann, wenn Entscheidungen Mut verlangen.

Diese Erfahrungen prägen mich bis heute.

Ich bin überzeugt:

Gute Politik beginnt mit Menschlichkeit.

Warum ich kandidiere

Ich kandidiere, weil ich gestalten möchte.

Unsere Gemeinde steht vor großen Herausforderungen.

Steigende Kosten.

Notwendige Investitionen.

Eine moderne Verwaltung.

Kinderbetreuung.

Jugendförderung.

Klimaschutz.

Wirtschaft.

Wohnraum.

Mobilität.

Das alles braucht eine Bürgermeisterin, die Entscheidungen trifft, Verantwortung übernimmt und Menschen zusammenbringt.

Ich möchte nicht nur im Rathaus arbeiten.

Ich möchte dort sein, wo das Leben stattfindet.

Bei den Vereinen.

In unseren Unternehmen.

Bei unseren Feuerwehren.

In Kindergärten.

Bei Veranstaltungen.

Und vor allem bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Aus einer Vision wurde Wirklichkeit

Im Frühjahr 2022 entstand eine Idee.

Eine Idee, die viele zunächst für völlig unrealistisch hielten.

Ich wollte einen großen festlichen Ball schaffen – einen Abend, an dem Menschen unabhängig von Herkunft, Identität oder Lebensweise gemeinsam feiern, tanzen und unvergessliche Stunden erleben können.

Viele sagten:

Das klappt nie.“

Andere erklärten:

Dafür findest du niemals Sponsoren.“

Und manche hielten mich schlicht für verrückt.

Doch genau solche Aussagen motivieren mich.

Ich entwickelte ein professionelles Konzept.

Ich führte unzählige Gespräche.

Ich schrieb Unternehmen an.

Ich vereinbarte Termine.

Und ich machte mich auf den Weg.

In den folgenden Monaten reiste ich quer durch Deutschland.

Ich führte persönliche Gespräche in den Vorstandsetagen mit Verantwortlichen großer Unternehmen – unter anderem bei Airbus, Mercedes-Benz, EnBW, IKEA, L’Oréal, Siemens und vielen weiteren Unternehmen.

Ich stellte meine Idee persönlich vor.

Ich warb um Vertrauen.

Ich überzeugte Sponsoren.

Nicht jedes Gespräch endete mit einer Zusage.

Aber jedes Gespräch brachte das Projekt ein Stück weiter.

Mit jedem Termin wuchs das Netzwerk.

Mit jeder Zusage wuchs die Überzeugung:

Diese Idee wird Wirklichkeit.

Nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung war es schließlich soweit.

Am 5. Oktober 2024 öffnete die erste Diversity-Ballnacht ihre Türen.

Und dafür wählten wir keinen gewöhnlichen Veranstaltungsort.

Die Premiere fand im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe statt – einem Museum von internationalem Rang, das weltweit einen hervorragenden Ruf genießt und zu den bedeutendsten Häusern für Medienkunst und digitale Kultur zählt.

Gerade dieser außergewöhnliche Ort gab der ersten Diversity-Ballnacht den passenden Rahmen und unterstrich den Anspruch der Veranstaltung, Menschen zusammenzubringen und ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Gemeinschaft zu setzen.

Was viele anfangs für unmöglich hielten, wurde zu einer viel beachteten Veranstaltung mit Gästen aus ganz Deutschland und einer Resonanz weit über die Landesgrenzen hinaus.

Heute schreiben wir diese Erfolgsgeschichte weiter.

Am 10. Oktober 2026 findet die Diversity-Ballnacht bereits zum zweiten Mal statt.

Für mich ist dieses Projekt weit mehr als eine Veranstaltung.

Es ist der Beweis, dass aus einer Vision Realität werden kann, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, hart zu arbeiten und niemals aufzugeben.

Genau diese Haltung möchte ich auch als Bürgermeisterin in Linkenheim-Hochstetten einbringen.

Denn ich bin überzeugt:

Wer bereit ist, neue Wege zu gehen, kann Ziele erreichen, die andere zunächst für unmöglich halten.